Architektenhaus
Architekten
Dipl.-Ing. Herr Glaeser
Dipl.-Ing. Frau Keßler
Neue Wallstr. 7
23966 Wismar
Tel. 03841-223775
Fax 03841-223778

 


von der Idee zum Traumhaus




   
1. Vorbemerkungen  
   

Das Bauvorhaben wird in konventioneller, massiver Bauweise gemäß nachfolgendem Bauleistungsverzeichnis von geprüften mecklenburger Fach- und Meisterfirmen erstellt:

 
Die Baustelle wird eingerichtet (Bau-WC, Bauanschluß für Wasser und Strom) und der Baukörper vom Vermesser ausgewinkelt.
 

 

Im vereinbarten Erstellungspreis sind außer diesen Bauleistungen enthalten:
   

Architektenberatung mit Grundstücksbesichtigung und mehrfachen Planungsgesprächen und mehrfachen Vorentwürfen, bis IHR TRAUMHAUS "steht" und Sie sagen können: "so wollen wir gerne bauen".

Die für die Durchführung der Baumaßnahmen notwendigen Planungsunterlagen und sämtliche erforderlichen Anträge für genehmigungsfreie Wohngebäude gemäß § 64 der LBauO M-V (B-Plan Gebiete), die Statik und Wärmeschutzberechnung nach EnEV, Bauleitung und Baubetreuung während der der Bauzeit und nach Fertigstellung.

 

Die Anträge und Hausanschlußkosten für Gas, Wasser, Strom, Abwasser, sowie die von den Ver- und Entsorgern dafür erhobenen Kosten, Gebühren und Auslagen bis zu einer Anschlusslänge von 10 Metern, gerechnet vom jeweiligen Übergabepunkt auf dem Grundstück bis zum Anschlusspunkt im Haus (Hausanschlussraum), sofern im Erstellungspreis (Kostenübersicht) berücksichtigt.

Mehrlängen von mehr als 10 m Länge werden entsprechend den jeweils gültigen Gebühren der Ver- und Entsorger gesondert abgerechnet. (gilt für Gas, Wasser, Strom, Abwasser und Regenwasser)

   

Die Terrassenpflasterung in gerader Verlegung, der PKW-Stellplatz und die Einfahrt mit Zuwegung zum Eingangsbereich, sofern im Erstellungspreis (Kostenübersicht) berücksichtigt.

   
Alle Bauversorgungsanträge- und Kosten, die während der Bauphase entstehen (Wasser, Gas, Strom, Abwasser), sowie die Entsorgung von Bauschutt und Müll, sofern im Erstellungspreis (Kostenübersicht) berücksichtigt.
 
Regenwasserentsorgung mittels Drainage (20 Meter) auf dem Grundstück, ersatzweise Anschluß an den Regenwasserkanal, soweit vorhanden. Evtl. erforderlicher Schacht gegen Aufpreis (grundstücksabhängig), sofern im Erstellungspreis (Kostenübersicht) berücksichtigt.
   
2. Erdarbeiten
     

Im Bereich der Baugrube wird der Oberboden bis ca. 30 Zentimeter abgetragen und separat für die Wiederverwendung auf dem Grundstück gelagert. Der abgeschobene Oberboden wird nach Beendigung der Bauarbeiten grob einplaniert. Die Abfuhr überschüssigen Bodens ist gesondert zu vereinbaren. Lagenweise verdichtet wird von der OK des abgeschobenen Bereiches Kies eingebracht bis zu der Höhe, dass später die OK-Fußboden im Bereich der Eingangstür EG um 15 cm höher, als die OK-Gelände liegt (Gefälle vom Haus weg !). Hiervon abweichende Höhenlagen können gesondert festgelegt und vereinbart werden.

   
3. Gründung
     
Streifenfundamente aus Beton (je  nach statischer Erfordernis mit Stahl bewehrt), die frostfrei gegründete Frostschürze, nach statischer Berechnung auf normal gewachsenem Boden (Bodenpressung /=0,15 N/m). Fundamenttiefe frostfrei gemäß Vorschrift und Statik (i.d.R. ca. 90 cm tief)..
   
4. Erdgeschoss-Sohle
     

Das (nicht unterkellerte) Wohngebäude erhält eine Bodenplatte gemäß statischer Berechnung (ca. 20 cm dick) auf einer unterlegten Folie als kapillarbrechende Sauberkeitsschicht. Dämmung des Fußbodens EG auf der Sohle gemäß Wärmeschutznachweis des Fachingenieurs (i.d.R.: mind. 10 cm). Horizontalsperren erfolgen auf einer Bitumen- Schweißbahn (unter und über der ersten Steinschicht). Die gesamte EG-Betonsohle wird zusätzlich horizontal mit Dachbahnen fachgerecht mit Dachpappe gegen aufsteigende Feuchtigkeit eingeklebt.

   
5. Mauerwerk
     
 

Verblendmauerwerk aus ca. 17,5 cm Porenbeton, geklebt, 2x3 cm Dämmung, WDW 0,35, 4 cm Luftschicht, 11,5 cm Verblendmauerwerk, nach Auswahl aus vorgelegten Muster (Preis: 500,- €/1.000 Steine). Die waagerechten Isolierungen bestehen aus einer Bitumenpappe bzw. PE-Folie oder Dichtungsschlämme.

 
   
Putzmauerwerk
aus ca. 36,5 cm Porenbeton, geklebt. Außen-Vorputz (Leichtputz) und Oberputz, weiß oder hell eingefärbt, als Kratzputz. Sockelputz in dem Dach angepasster Farbe als Buntsteinputz.
Sämtliche Trennwände im EG und OG werden aus Porenbeton in Massivbauweise erstellt. Wandstärken lt. Zeichnung bzw. Statik (24 cm, 17,5 cm oder 11,5 cm.

   
6. Decken
     

Die EG-Decke wird als Filigran-Stahlbetondecke ausgeführt, bei welcher der Drempel (in der Regel 1 m hoch) gleich als Aufkantung mit erstellt wird. Die OG-Decke wird als Holzbalkendecke in gedämmter Balkenlage mit winddichter Dampfdiffusionssperre aus geklebter Folie hergestellt. Dachschrägen im OG werden gedämmt und wie OG-Decken mit Gipskartonplatten auf Lattung verkleidet. Die Dämmungen erfolgen jeweils mit Mineralfaserwolle, Wärmeleitzahl: 0,35 - 0,40; Ausführung in 20-24 cm Dicke (je nach Berechnung der EnEV).
Beim Bungalow besteht die EG-Decke aus Holzbalken-Konstruktion mit zwischenliegender Dämmung und winddichter Dampfdiffusionsfolie, sowie abgehängter Rigipsebene. Bäder erhalten "grünen" Rigips.

   
7. Zimmerarbeiten
     
 

Die Dachkonstruktion wird gem. statischer Berechnung errichtet. Dachstuhl bzw. Balkenlage in Nadelholz, Güteklasse 2, Schnittklasse A/B, vorbehandelt mit einem amtl. anerkannten Holzschutzmittel nach Vorschrift gegen tierische und pflanzliche Holzzerstörer. Schnittstellen werden vor Ort nachbehandelt. Dachüberstände und Gesimse in waagerechter Abkastung aus Profilholz, 1. Wahl in Fichte/Tanne, naturfarben oder weiß lasiert.
Weißer Deckanstrich mit Aufpreis alternativ möglich. Auf den Sparren wird eine Unterspannbahn mit mind. 12 cm Überlappung und der erforderlichen Lattung angebracht. Dachlattung nach Erfordernissen der Dacheindeckung in imprägnierter Ausführung. Freigebinde, sichtbare Sparren und Pfetten gegen Aufpreis möglich.

   
8. Dacheindeckung
     
   

Die Dacheindeckung erfolgt mit Betondachpfannen in den Farben: antrazit, braun oder rot. Die Ortgänge erhalten Ortgangsteine. Etwaige Gauben und Schornsteine werden seitlich mit Eternitplatten (Farbe gem. Hauptdach) verblendet. Trapezgauben werden an den schrägen Seiten ebenfalls in Pfanne mit eingedeckt. Übergange in handwerksgerechter Blei- bzw. Blechausführung. Entlüftungssteine gemäß Erfordernis. Engobierte Tondachpfannen, glasierte Pfannen o.ä. gegen Aufpreis möglich.

   
9. Klempnerarbeiten
     

Vorgehängte halbrunde Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech. Das Fallrohr besteht ebenfalls aus Zinkblech. Bei nicht vorhandenem RW-Kanal: Ringdrainage und ca. 20 m Auslauf ins Grundstück. Die Schmutzwasserleitungen (PVC-Abflußleitungen) werden unter der Sohle auf dem kürzesten Weg mit allen erforderlichen Formstücken von den Objekten bis zur Außenkante der Außenwand geführt und an die Kanalisation angeschlossen. Die gem. DIN erforderlichen Entlüftungen erfolgen über Dach mit entsprechenden Dachformsteinen.

   
10. Estricharbeiten
 

In allen Räumen wird ein schwimmender Zementestrich mit Trittschall-Wärmedämmung und zwischen liegender PE-Folie, sowie Randstreifen eingebaut. Dehnungsfugen nach DIN. Der Aufbau richtet sich nach der Berechnung zur EnEV, im EG in der Regel: 10 cm Dämmung und 6 cm Estrich, im OG: 4 cm Dämmung und 5 cm Estrich. Garagen erhalten 5 cm Verbundestrich auf Folie.

   
11. Fliesenarbeiten
   
 

Materialpreis für Wand- und Bodenfliesen EUR 15,00/m². Bodenfliesen im Bad, WC, HWR Küche und Diele. Wandfliesen in der Küche als Fliesenspiegel im Bereich der Arbeitsflächen bis 0,60 x 4,00 m. Das Bad, sowie das Gäste WC werden deckenhoch verfliest, (ohne Dachschrägen). In Räumen ohne Wandfliesen kommen Sockelfliesen (gleiches Material wie Bodenfliesen) zu Ausführung. Wand- und Bodenisolieranstrich mit Gewebestreifen im Bereich der Dusche und Wanne. Notwendige Abkastungen werden mit eingefliest. Die Anschlussfugen zwischen Sockel- und Fußbodenfliesen werden dauerelastisch versiegelt. Diese Silikonfugen können später leicht reißen, was jedoch keinen Mangel darstellt. Dann einfach neu durch den BH zu versiegeln oder alternativ: es wird erst nach ca. 1 Jahr diese Fuge durch den Fliesenleger versiegelt. Die Ecken und Kanten werden mit PVC-Schienen geschützt. Die Innenfensterbänke der Bäder werden mit eingefliest, auf Wunsch auch Marmorbank.

   
12. Heizungsanlage und Sanitärinstallation
     
 

Die Größe der Heizungsanlage richtet sich nach der Anzahl der Räume und der Wärmebedarfsberechnung, die vom ausführenden Heizungsinstallateur erstellt wird. Die Lage der Heizkörper kann mit dem Installateur festgelegt werden.
Zum Einbau kommt eine Brennwert-Therme deutscher Marke (Viessmann, Wolf, Buderus, Junkers o.ä.), die in den HWR eingebaut wird. Die Anlage wird voll elektronisch gesteuert. Eine Einweisung erfolgt vor der Hausübergabe. Die Heizungsrohre werden (gedämmt) unter Estrich verlegt, als Wärme- und Warmwassererzeuger wird eine Gaskesseltherme installiert. Der Warmwassererzeuger hat ein Volumen von etwa 120 Litern. Die Anlage arbeitet sehr geräuscharm. Eine Zirkulationsleitung mit Pumpe wird ebenso installiert, wie separate Thermostate für die Fußbodenerwärmung im Bad.
Die Abgasführung erfolgt über ein Edelstahlrohr mit direktem Dachaustritt. Hierzu kann ggf. im OG eine Abkastung in Rigips nötig werden.

Weitere Möglichkeiten der Beheizung wie Luftwärmeanlagen, Erdwärmeanlagen, Solar- und Voltaikanlagen auf Anfrage.

Die Installation der Wasserleitungen beginnt ab Wasserzähler. Dieser wird vom zuständigen Versorgungsträger geliefert und montiert. Davon ausgehende Wasserleitungen werden in gedämmten Kupferrohr (oder gleichwertig) ausgeführt und zu den entsprechenden Zapfstellen geführt. Im Bad wird zusätzlich eine Rücklauferwärmung des Fußbodens, sowie ein Handtuch-Heizkörper installiert. Es wird außen einen frostsichere Wasserzapfstelle als verchromtes Außenzapfventil mit Schlauchverschraubung eingebaut. Zum Ausstattungsstandard gehören ebenso ein Waschmaschinen- und ein Spülmaschinenanschluss und ein Zapfhahn für die Heizungsbefüllung und -entleerung. Der Überlauf der Therme wird fest an die Entwässerung angeschlossen.
Die Installation der Sanitärobjekte des Bades und des Gäste-WC erfolgt in der Farbe weiß, Marke z.B.: Saval, Villeroy & Boch, Kermi oder gleichwertig.

   
  Im Bad werden installiert:


1 Waschtischanlage bestehend aus: Waschtisch, 65 cm, Ablage 60 cm, Einhebel-mischbatterie, ein Handtuchhalter 2tlg., verchromt,
1 WC-Anlage bestehend aus: wandhängendem WC, Abgang Uni-Tiefspüler, PVC-Sitz und Papierhalter verchromt,


Badewannenanlage bestehend aus: Einbauwanne 1,70 x 0,75 m, Stahlblech emailliert, mit Dämmblock, Einhebelmischbatterie und Brausegarnitur,
1 Brausewannenanlage 80 x 80 cm oder 80 x 75 cm mit Dämmblock Stahlblech emailliert,  Einhebelbrausebatterie, Handbrause incl. Duschabtrennung über ein oder zwei Seiten.
 
  Im Gäste-WC werden installiert:
1 Handwaschbecken 45 cm, Einhebelmischbatterie verchromt, Spiegel 45 x 40 cm,
1 wandhängendes WC, Abgang Uni-Tiefspüler, WC-Sitz und Papierhalter verchromt
   
13. Treppen
       
Treppe bis zum Obergeschoss aus handwerklich gefertigter Buche, endbehandelt / lackiert geformtes Holz-Stabgeländer mit geformten Holz-Handlauf. Zum Spitzboden wird eine 3-teilige, wärmegedämmte Einschubtreppe eingebaut (0,70 x 1,25 m). Eingangspodest wird durch Pflasterung als Stufe oder Schräge erstellt, sofern im Preis enthalten.
   
14. Elektrische Installationen
Die Elektroinstallationen wir nach den gültigen VDE-Bestimmungen und technischen Anschlussbedingungen des zuständigen Energieversorgungsunternehmens ausgeführt. Hauptsicherungsschrank, ein Zählerschrank mit den erforderlichen Sicherungsautomaten und ein Klingeltrafo mit Klingeltaster am Eingang.
   
  Raumausstattung:
Flur EG 1 Brennstelle mit Wechselschaltung
und 3 Schaltern
1 Gonganlage mit Trafo und Taster, 1 Schukosteckdose
Telefonleitung mit Leerdose
     
Flur OG (EFH) 1 Brennstelle mit Wechselschaltung und 1 Schalter, 1 Steckdose
     
Wohnen 1 Brennstelle mit Serienschaltung, 6 Schukosteckdosen,
1 Antennenleitung mit Antennendose
     
Küche 1 Brennstelle mit Ausschaltung, 8 Schukosteckdosen,
1 Anschluß für E-Herd und Spülmaschine
     
HWR 1 Brennstelle mit Ausschaltung, 3 Steckdosen, WM-Anschluß
     
Schlaf-, Gäste-
u. Kinderzimmer
je 1 Brennstelle mit Ausschaltung und 4 Steckdosen
     
Bad/WC je 1 Brennstelle mit Ausschaltung und 1 Steckdose
     
Bodenraum eine Brennstelle mit Ausschaltung und 1 Steckdose
   
 

Ferner sind enthalten: 2 Brennstellen mit Ausschaltung für Außenlampen (Haustür und Terrasse) und eine Steckdose für die Terrasse, beides Schaltung von innen. Vom HWR wird ein Erdkabel nach außen verlegt, das den Anschluß und die Zuschaltung weiterer Einrichtungen wie z.B. Carport oder Gartengerätehaus ermöglicht.

   
15. Fensterbänke

Beim Klinkerbau:
Die Außenfensterbänke werden als Rollschichtmauerwerk aus Verblendsteinen erstellt.
Beim Putzbau: Außenfensterbänke in Granit. Die Schwellen der Haus- und Terrassentüren werden mit Pflastersteinen ausgeführt (sowohl beim >Klinker-, als auch beim Putzbau).
Innenfensterbänke: in Agglo-Marmor. Fensterbänke an den Veluxfenstern werden tapeziert. Aus Marmor auch gegen Aufpreis möglich.

   
16. Innenputzarbeiten
 

Innenwände erhalten einen Gipswandputz und die Nassräume einen Kalkzementputz, glatt abgerieben. Decken zum Dachboden, sowie Schrägen im Obergeschoß, erhalten Gips-kartonplatten auf Lattung, gespachtelt. In den Nassräumen (Bad und WC) werden im OG grüne Rigipsplatten verlegt. Der Innenputz wird malerfertig zur Aufnahme von Rauhfasertapete erstellt. Bei direktem Anstrich ohne Tapete sollte vorher nochmals abgespachtelt werden, was nicht im FP. enthalten ist.
Zwischen dem Wandputz und den Rigipsdecken werden umlaufend Kellenschnitte erstellt, die später vom Maler mit Acryl geschlossen werden, um Rissen vorzubeugen.

   
17. Wärmedämmung bei ausgebautem Dachboden
 

Zwischen Dachhaut und Unterdecke wird eine 200 mm starke Dämmung aus Mineralwolle WLZ 0,35 (je nach EnBV-Berechnung), und eine winddichte Dampfdiffusionsfolie eingebaut, Verkleidung der Dachschrägen mit Gipskartonplatten. Diese komplette Verkleidung wird auch im Spitzboden (bei etwaigem Ausbau) ausgeführt.

   
18. Tischlerarbeiten
     
 

Stehende Fenster werden als Sprossenfenster (innenliegende Sprossen in Kreuzteilung oder "Mecklenburger" Teilung im Oberlichtbereich), in Kunststoff weiß ausgeführt. Die Flügel erhalten Doppelfalz, umlaufende Gummidichtung und verdeckt liegende Drehkippbeschläge mit Einhandgriff. Die Verglasung erfolgt mit 2-Scheiben-Isolierglas, U-Wert: 1,1, Haupteingangstür-Element mit einflügeliger Tür, Tür mit umlaufender Gummi-dichtung, 3 Bändern in schwerer Ausführung, Profilzylinder (wird zur Abnahme neu eingebaut), Haustürgriffgarnitur und 3 Schlüssel. Bis zur Fertigstellung erhält der BH (wie auch alle Handwerker und wir) einen Generalschlüssel.
Die Innentüren sind endbehandelt (Buche glatt) und werden mit Holzzargen mit einer umlaufenden Gummidichtung eingebaut. Türdrücker nach Wahl, Materialpreis bis 11,- €. Innentüren mit Bartschloß und je 1 Schlüssel.

   
19. Maler und Teppichboden-Arbeiten
 

   
 

Die Wand- und Deckenflächen erhalten, nach Verspachtelung der Stöße, Rauhfaser-tapeten und werden weiß gestrichen. Farbzusätze gegen geringen Aufpreis möglich. Die Dachüberstände in Holz werden natur oder weiß lasiert.
Die Teppichböden (15,- € pro m²) werden in den Wohn- und Schlafräumen verlegt. Passend dazu werden die Sockelleisten mit eingeklebten Teppichstreifen verlegt.

   
20. Außenanlagen
   

Das abgeschobene Erdreich wird auf dem Gelände verteilt und planiert. Überschüssiger Boden wird nur gegen Aufpreis abgefahren, fehlender Boden nur gegen Aufpreis angefahren. Der durch den Neubau produzierte Bauschutt wird während der Bauzeit von allen Verursachern / Firmen in kontinuierlichen Abständen abgefahren, das Bau-WC nach Beendigung der Bauleistungen abgefahren. Das Bauschild wird nach Übergabe abgebaut, es sei denn, Sie haben einen Musterhausrabatt, dann bleibt das Bauschild bis 2 Jahre stehen.

   
21. Baubetreuung / Bauleitung:
                          Unser Ziel ist, dass Sie nichts dem Zufall überlassen müssen.
Wir erledigen alles für Sie
   
Während der gesamten Bauzeit werden Sie durch uns als Architekten betreut, es werden Mängel erfasst und die Firmen zur Beseitigung aufgefordert. Sie erhalten in, dem Bauablauf angepassten Abständen, jeweils ein schriftliches Bauprotokoll, aus dem sämtliche erkennbaren Mängel zu ersehen sind und durch Sie selbst nachzuprüfen ist, ob die Mängel beseitigt sind.



Wir prüfen Ihren Grundstückskaufvertrag, terminieren und sprechen auf Wunsch mit dem Notar, stellen die gesamte Bauanzeige (Pläne, sämtliche Formulare, Berechnungen, Statik, amtlicher Lageplan, etc.) oder ggf. auch um den gesamten Bauantrag. Auch kümmern wir uns um die Anträge und Durchführung von Bauwasser und Baustrom, sowie um die gesamten Hausanschlüsse.
Wir erteilen die Aufträge an die ausführenden Handwerker auf Grund eingeholter Angebote gem. VOB, überwachen und koordinieren den Bauablauf und die Qualität der Ausführungen, erstellen sämtlichen hierfür erforderlichen Schriftverkehr,  wie auch Telefonate.



Nach Beendigung der Bauarbeiten erstellen wir zusammen mit Ihnen ein Abnahme- und Übergabeprotokoll, welches von uns zusammen mit Ihnen vor Ort erstellt wird. Die etwaige Mangelbeseitigung und eventuell erforderliche Durchsetzung derselben, sowie den dazugehörigen Schriftverkehr erledigen wir ebenfalls für Sie. Sämtliche Formulare und Schriftverkehr mit den Behörden erledigen wir für Sie mit Ihnen zusammen.



Nach Fertigstellung Ihres Bauvorhabens erstellen wir eine Schlussabrechnung, aus der die effektiv zu zahlenden Beträge an die ausführenden Firmen ersichtlich sind. Sofern wir durch geschickte Vorverhandlungen o.ä. unter dem vereinbarten Festpreis abrechnen, so würden wir uns die daraus entstehende Differenz teilen.

Also ein weiterer Vorteil für Sie!

Ihnen steht also ein fachkompetenter Partner, der objektiv nur für Sie tätig ist, während der gesamten Bauabwicklung (vom Grundstückskauf bis zum Einzug) zur Verfügung.



Da Sie ein ARCHITEKTENHAUS mit uns zusammen errichten lassen, ist natürlich ein erhöhtes Mitwirken Ihrerseits nötig, was den meisten Bauherren jedoch recht ist und auch Spaß macht ! Denn bevor ein Handwerker mit seinem Gewerk beginnt (außer: Rohbau und Dachstuhl), wird ein Bemusterungsgespräch vor Ort im Rohbau zusammen mit der jeweils ausführenden Firma geführt. So wird garantiert, dass die Firmen auch wirklich so ausführen, wie Sie es gerne hätten.